Yeonpyeong

Yeonpyeong ist eine zu Südkorea gehörende Inselgruppe im Gelben Meer, etwa 80 km westlich der Stadt Incheon und etwa 12 km südlich der nordkoreanischen Provinz Hwanghae-namdo. Hauptinsel ist Daeyeonpyeong mit einer Fläche von 7,01 km² und mehr als 1600 Einwohnern; auch sie wird im Sprachgebrauch als Yeonpyeong bezeichnet. Die zweite bewohnte Insel ist Soyeonpyeong mit einer Fläche von nur 0,24 km².

Die Inselgruppe Yeonpyeong-myeon bildet mit anderen Inseln (u. a. der Baengnyeongdo) den Kreis (Gun) Ongjin und gehört zum Stadtgebiet (Gwangyeoksi) von Incheon. Im Waffenstillstandsabkommen von 1953 wurde Yeonpyeong-do Südkorea zugeordnet. Die Hauptinsel liegt etwa 3 km südlich der Northern Limit Line, der von den Vereinten Nationen einseitig gezogenen maritimen Grenze zwischen Nord- und Südkorea.

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Die nordkoreanische Volksarmee beschießt die von Südkorea beanspruchte Insel Yeonpyeong. Dabei werden zwei südkoreanische Soldaten getötet und über 20 Personen verletzt. Südkoreas Präsident Lee Myung-bak ordnet daraufhin die Mobilmachung der Armee an.

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