ZAK (Politmagazin)

ZAK war ein Politmagazin des WDR (Westdeutscher Rundfunk), das von 1988 bis 1996 wöchentlich im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Der Name leitete sich von der Redaktionsgruppe „Zeitgeschehen aktuell“ her. Das Konzept entwickelten die WDR-Redakteure Gerd Berger und Ulrich Deppendorf unter Mitwirkung von Peter Bauer, Ernst-Ludwig Freisewinkel und Klaus Werner nach einer Idee von WDR-Chefredakteur Rolf Schmidt-Holtz.

1989 erhielten Gerd Berger und Désirée Bethge dafür den Adolf-Grimme-Preis mit Silber.



Geschichte




ZAK wurde zum Sendestart zuerst nur im Dritten Programm, dem WDR Fernsehen, am späten Freitagabend ausgestrahlt. Bis 1994 erfolgte die Ausstrahlung jeweils freitags von 21:45 Uhr bis 22:30 Uhr und ab 1996 sonntags von 22:30 Uhr bis 23:00 Uhr. 1993 folgte eine bundesweite Ausstrahlung im Ersten. Titelmusik war der Song Our Darkness von Anne Clark. 1989 wurden der Redaktionsleiter Gerd Berger, die Moderatorin Désirée Bethge und vier weitere Mitarbeiter vom RTL-Fernsehmagazin stern TV abgeworben.1996 wurde die Sendung zugunsten der ARD-Sendung Privatfernsehen, die ebenfalls von Küppersbusch moderiert wurde, eingestellt. Aber auch dieses erweiterte Sendeformat – hierbei gab es ein kleines Studiopublikum – wurde nach kurzer Zeit wieder eingestellt.Die Sendung war aufgrund ihres bissigen, satirischen Charakters vorwiegend in linksintellektuellen Kreisen beliebt. Im konservativen Spektrum wurde die Sendung aufgrund ihrer eher einseitigen Berichterstattung als „linkes Magazin“ bezeichnet. Zuerst wurde die Sendung von Désirée Bethge moderiert, in deren Fußstapfen anschließend Friedrich Küppersbusch stieg. Bekannt wurde der Schlagabtausch mit dem damaligen Fraktions- und Parteivorsitzenden der SPD Hans-Jochen Vogel: Gleich zu Beginn der Sendung entwickelte sich ein heftiges Streitgespräch, das die gesamte Sendezeit und alle Beiträge überdauerte und welches – laut Friedrich Küppersbusch – auch noch bis weit in die Nacht nach der Sendung fortgeführt wurde. „Und das nächste Mal, wenn Sie mich wieder einladen, dann komme ich und dann kloppen wir uns wieder“, sollen Vogels abschließende Worte an diesem Abend gewesen sein.Zu den festen Elementen von ZAK gehörten auch die Kurzinterviews von Wolfgang Korruhn, der selbst zum Konzept der Sendung beigetragen hatte. In seinen Interviews rückte Korruhn seinen Interviewpartnern körperlich sehr nah und wurde hierdurch ebenso wie durch seine Art, Fragen zu stellen bekannt. Berühmtheit erlangte insbesondere ein Gespräch mit dem damaligen Fuldaer Erzbischof Johannes Dyba, den Korruhn in eine Diskussion über Homosexualität verwickelte, sowie ein Interview mit der FDP-Politikerin Irmgard Schwaetzer, die das Interview vor laufender Kamera abbrach....

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Wolfgang Korruhn, deutscher Fernsehjournalist und Moderator (WDR-Politmagazin ZAK) stirbt 66-jährig in Köln.
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Geboren: Friedrich Küppersbusch (Journalist) wird in Velbert geboren. Friedrich Wilhelm Küppersbusch ist ein deutscher Journalist, Autor und Fernsehproduzent. Bekannt wurde er mit der WDR-Politsendung ZAK.
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Geboren: Michael Born wird in Lahnstein geboren. Michael Born ist ein deutscher Fernsehjournalist. Der ausgebildete Schiffsoffizier war in den 1980er Jahren als Journalist in Krisengebieten tätig und konvertierte 1986 zum Islam. Born wurde als „Filmfälscher“ beziehungsweise „Kujau des Fernsehens“ bekannt, nachdem zahlreiche seiner vermeintlichen Dokumentarfilme, die er für Stern TV, Spiegel TV Magazin, ZAK und andere geliefert hatte, als Fälschung entlarvt worden sind.
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Geboren: Wolfgang Korruhn, deutscher Fernsehjournalist und Moderator (WDR-Politmagazin ZAK) wird in Halle (Saale) geboren (+ 2003).

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