Zagreb

Zagreb
Wappen von Zagreb
Koordinaten:4548?37?N, 1558?41?O
Basisdaten
Staat:Kroatien
Gespanschaft:Stadt Zagreb
Hhe:158m.i.J.
Flche:641,355km
Einwohner:790.017 (31. März 2011 )
Agglomeration:1.107.623 (31. März 2011 )
Bevlkerungsdichte:1.232 Einwohner je km
Telefonvorwahl:(+385) 01
Postleitzahl:10 000
Kfz-Kennzeichen:ZG
Struktur und Verwaltung
(Stand: 2013, vgl.)
Gemeindeart:Stadt mit Funktionen einer Gespanschaft
Gliederung:17 Stadtbezirke
216 Kommunen (ehem.)
71 Siedlungen
Oberbrgermeister:Milan Bandi?(MB 365)
Postanschrift:Trg Stjepana Radi?a 1/III
10 000 Zagreb
Website:

Die Kathedrale von Zagreb
Der Ban-Jelačić-Platz, ein beliebter Treffpunkt der Zagreber
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Ilica, die längste Straße Kroatiens
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Zagreb [ˈzaːgrɛb] (deutsch Agram, heute selten genutzt; ungarisch Zágráb) ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Kroatiens. Die Stadt Zagreb selbst hat auch die Funktionen einer Gespanschaft. Die nähere Umgebung der Stadt bildet getrennt von dieser die Gespanschaft Zagreb, deren Verwaltungssitz auch die Stadt Zagreb ist. In Zagreb residieren ein katholischer Erzbischof, die Kroatische Akademie der Wissenschaften und Künste sowie wichtige Verwaltungs- und Militärbehörden. Als Handels- und Finanzzentrum hat die Stadt nationale und regionale Bedeutung.

Die Zagreber Kathedrale ist Sitz der katholischen Erzdiözese Zagreb.



Inhaltsverzeichnis



Name der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Zagreb kommt vermutlich von zagrabiti „(Wasser) schöpfen“. Anderen Quellen zufolge bedeutet Zagreb „hinter dem Berge“ (kroat. za bregom) oder „hinter dem Damm“ (za grebom).



Bevlkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zagreb ist die größte kroatische Stadt. Es ist auch die einzige Kroatiens, die (mit Vororten) mehr als eine Million Einwohner hat. Nach der Volkszählung von 2011 lebten 790.017 Menschen in der Stadt. Im Umland, in dem sich äußere Vororte und nahegelegene kleinere Städte wie Dugo Selo, Samobor, Velika Gorica oder Jastrebarsko befinden, lebten 317.606 Menschen. Die Mehrheit der Bevölkerung stellen mit 93,14 % die Kroaten. 2,22 % gehören der serbischen Minderheit an, 1,03 % gehören der bosniakischen Minderheit an und 2,31 % verschiedenen anderen Minderheiten, darunter Deutschsprachige, Ungarn, Slowenen, Tschechen und Ukrainer.

Flchen- und Bevlkerungsentwicklung
JahrFlcheBevlkerung (nach jeweiliger Gliederung)[* 1]Bevlkerung (nach heutiger Gliederung)[* 2]Anmerkung
13682.810lt. Haushaltszhlung
17425.600lt. Haushaltszhlung
18057.706Volkszhlung ohne Priesterschaft und Adel
185016.036
185716.65748.266
186919.85754.761
188030.83067.188
18903,3340.26882.848
190064,3761.002111.565
191064,3779.038136.351
192164,37108.674167.765
193164,37185.581258.024
194874,99279.623356.529
1953235,74350.829393.919
1961495,60430.802478.076
1971497,95602.205629.896
19811.261,54768.700723.065
19911.715,55933.914777.826
2001641,36779.145779.145
2011641,36790.017790.017

Anmerkungen

  1. ?Die Angaben beziehen sich auf die zur Zeit der Zhlung gltige Verwaltungsgliederung und das zur jeweiligen Zeit als ?Stadt Zagreb? definierte Territorium.
  2. ?Die Angaben beziehen sich auf die aktuelle Verwaltungsgliederung (Gesetzestext verffentlicht in Narodne Novine Nr.10, vom 30. Januar 1997). Die Daten der jeweiligen Zhlungen wurden auf das jetzige Territorium der Stadt Zagreb heruntergebrochen.


Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaptol mit der Kathedrale (im Vordergrund) und die Oberstadt von Zagreb (im Hintergrund). Stich aus dem Jahr 1689
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Blick vom Turm Lotrščak über die ehemalige Jesuitenkirche in der Oberstadt zur Kathedrale in Kaptol
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Blick auf die seit dem 19. Jahrhundert sich ausdehnende Unterstadt
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Der Name Zagreb wurde zum ersten Mal im Jahre 1094 erwähnt, als der in Personalunion ungarisch-kroatische König Ladislaus I. die Zagreber Diözese gründete. Die Stadt entwickelte sich aus den beiden Siedlungskernen Kaptol (Bischofsstadt) im Osten und Gradec (Oberstadt) im Westen. Kaptol war die Stadt des Klerus, in der seit dem 11. Jahrhundert der Bischof und die Kanoniker des Zagreber Bistums residierten. In der Oberstadt auf dem westlich benachbarten Bergsporn siedelten sich Kaufleute und Handwerker an. Interessenskonflikte zwischen den beiden Siedlungen führten immer wieder zu Auseinandersetzungen.

Im 13. Jahrhundert hatte Südosteuropa unter verheerenden Plünderungen der Tataren (mongolische Volksstämme) zu leiden. Der König von Kroatien und Ungarn, Béla IV., organisierte von Gradec aus die Verteidigung. Aus Dankbarkeit für die Unterstützung verlieh er 1242 den Einwohnern von Gradec die Bulla Aurea, ein Symbol der Freiheit und Unabhängigkeit. Durch dieses Dokument wurde Gradec zur freien königlichen Stadt. Nun erlebte es seine wirtschaftliche Blüte. Es entstanden Paläste, Kirchen und Befestigungswerke nach mittel- und westeuropäischem Vorbild.

1557 wurde Zagreb erstmals als Kroatiens Hauptstadt erwähnt. Die Stadt lag im Hinterland der 1583 zur Abwehr der Türken eingerichteten Militärgrenze. 1669 wurde eine jesuitische Akademie (Neoacademia Zagrabiensis) als Vorläufer der dann 1874 gegründeten Universität Zagreb eingerichtet.

Später entwickelte sich im Süden der beiden Bergsiedlungen langsam die Unterstadt (Donji grad), zunächst um den im 17. Jahrhundert angelegten späteren Hauptplatz, den heutigen Ban-Jelačić-Platz.

Zagreb im 18. und 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1756 bis 1776 übernahm Varaždin vorübergehend die Rolle als kroatische Hauptstadt. 1850 wurden die zwei Städte Gradec und Kaptol zur Stadt Zagreb vereint und mit der Unterstadt verbunden. Nun setzte in der Unterstadt ein schnelles Wachstum ein. Ein schweres Erdbeben richtete 1880 beträchtlichen Schaden an, ermöglichte jedoch auch eine Modernisierung und dynamische Weiterentwicklung der Stadt.

Kaptol ist bis heute das Zentrum der katholischen Kirche und des geistlichen Lebens in Kroatien. Gradec, heute Oberstadt genannt, wurde zum politischen und administrativen Zentrum. In der Unterstadt mit ihren vielen prächtigen Gebäuden aus dem späten 19. Jahrhundert pulsiert das wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Leben. Zagreb war zur Zeit des Königreichs Ungarn Sitz des Komitats Zágráb.

Zwischenkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 29. Oktober 1918 beschloss das kroatische Parlament in Zagreb die Aufhebung sämtlicher staatsrechtlicher Beziehungen zwischen Kroatien und der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Am selben Tag wurde der Staat der Slowenen, Kroaten und Serben mit Zagreb als Hauptstadt gegründet. Zu Erinnerung daran wurde eine Gasse in der Nähe des St.-Markus-Platzes in Gornji Grad „Straße des 29. X. 1918“ genannt.

Am 1. Dezember vereinigte sich der neue Staat mit dem Königreich Serbien zum Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das später in Königreich Jugoslawien umbenannt wurde. Staatsoberhaupt wurde der serbische König Peter I. Vier Tage später demonstrierten die Einwohner von Zagreb auf der Ilica-Straße gegen die Staatsregierung. Die königliche serbische Gendarmerie erschoss 20 Menschen, die als „Dezember-Opfer“ bekannt wurden.

Während des Königreichs Jugoslawien war Zagreb das ökonomische und kulturelle Zentrum und die zweitgrößte Stadt des Landes. In etwa zwanzig Jahren stieg die Bevölkerung durch die Immigration aus armen Dörfern um den Faktor 2,5 an. Am 15. Mai 1926 wurde die erste Übertragung von Radio Zagreb gesendet. Sie startete mit den Worten „Halo, halo! Ovdje Radio Zagreb!“ (dt. „Hallo, hallo! Hier Radio Zagreb!“).

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Zweiten Weltkrieges war Zagreb die Hauptstadt des Unabhängigen Staats Kroatien, eines Vasallenstaates der Achsenmächte. Vor dem Weltkrieg lebten in Zagreb ca. 12.000 Juden. Nach dem Krieg waren es nur noch wenige tausend. Heute umfasst die Jüdische Gemeinde von Zagreb etwa 2000 Mitglieder, während es in ganz Kroatien 3000 Menschen jüdischen Glaubens gibt.

Hauptstadt der jugoslawischen Teilrepublik Kroatien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 8. Mai 1945 marschierten die Tito-Partisanen in Zagreb ein. Kroatien wurde daraufhin als Sozialistische Republik Kroatien in die Föderative Volksrepublik Jugoslawien, die spätere Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien, eingegliedert.

In den Jahren 1970 und 1971 war Zagreb der Mittelpunkt des Widerstandes gegen die kommunistische Regierung. Es fanden Demonstrationen gegen die Politik der Belgrader Zentralregierung statt, der Kroatische Frühling wurde niedergeschlagen und endete mit Massenverhaftungen.

Am 10. September 1976 kollidierten bei Zagreb ein jugoslawisches und ein britisches Flugzeug. Das Unglück forderte 176 Tote, davon 27 Deutsche.

1987 fand in Zagreb die Universiade statt. Die Stadt war Gastgeber des Eurovision Song Contest 1990 im Konzerthaus „Vatroslav Lisinski“ weil im Jahr davor die kroatische Band Riva aus Zadar mit dem Lied Rock Me gewann.

Kroatische Unabhngigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. Juni 1991 erklärte das kroatische Parlament die Unabhängigkeit Kroatiens und Zagreb zur Hauptstadt des Landes. Am 7. Oktober 1991 wurde Zagreb im Zuge des Kroatienkrieges von der Jugoslawischen Volksarmee angegriffen. Die Stadt war zum Zeitpunkt der Bombardierung überfüllt mit Flüchtlingen aus Ostslawonien und Vukovar. Am darauf folgenden Tag, am 8. Oktober 1991, setzte Kroatiens Regierung die nach einer Volksabstimmung erklärte Unabhängigkeit offiziell in Kraft.

Am 2. und 3. Mai 1995 schlugen Streubomben in der Innenstadt von Zagreb ein. Der Angriff kostete sieben Menschen das Leben, 214 weitere wurden verletzt (siehe auch: Raketenbeschuss auf Zagreb).

900-Jahr-Feier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1994 feierte man Zagrebs 900-jähriges Jubiläum. Papst Johannes Paul II. kam nach Zagreb und feierte eine Messe am 11. September auf der Zagreber Reitbahn mit mehr als einer Million Gläubigen.



Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fluss Sava
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Zagreb liegt 122 Meter über dem Meeresspiegel im kontinentalen Bereich Mittelkroatiens am Fuß des nördlich gelegenen Medvednica-Gebirges. Eine Besonderheit der Stadt ist ihre Lage am Schnittpunkt zwischen Mittel- und Südeuropa. Die kroatische Hauptstadt erstreckt sich an beiden Seiten der Save, dem größten Fluss Sloweniens und Kroatiens. Sie befindet sich im Südwesten der Pannonischen Tiefebene in einem Gebiet, das auch als Hrvatsko Prigorje bezeichnet wird. Die Entfernung zum Adriatischen Meer beträgt etwa 170 Kilometer.



Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zagreb
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
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42
6
-3
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9
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13
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26
14
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22
10
72
16
6
85
9
2
64
4
-2
Temperatur in C, Niederschlag in mm
Quelle:Meteorological and Hydrological Service Croatia; Sonnenscheindauer, Luftfeuchtigkeit: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschlge fr Zagreb
JanFebMrAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temperatur (C)3,16,111,316,421,324,626,726,222,316,29,34,415,7
Min. Temperatur (C)?4,0?2,50,94,99,212,714,213,710,45,81,8?1,95,5
Niederschlag (mm)48,641,951,661,578,899,381,090,582,771,684,863,8?856,1
Sonnenstunden (h/d)1,82,94,05,66,87,68,67,96,44,32,11,35
Regentage (d)10,810,011,212,713,213,610,910,49,810,212,212,1?137,1
Luftfeuchtigkeit (%)78726561656765667176818270,7
T
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m
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3,1
?4,0
6,1
?2,5
11,3
0,9
16,4
4,9
21,3
9,2
24,6
12,7
26,7
14,2
26,2
13,7
22,3
10,4
16,2
5,8
9,3
1,8
4,4
?1,9
JanFebMrAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
N
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l
a
g
48,6
41,9
51,6
61,5
78,8
99,3
81,0
90,5
82,7
71,6
84,8
63,8
JanFebMrAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Quelle:Meteorological and Hydrological Service Croatia; Sonnenscheindauer, Luftfeuchtigkeit: wetterkontor.de


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zagreb ist die Hauptstadt und der Regierungssitz der Republik Kroatien. In Zagreb tagt auch das kroatische Parlament, der Sabor. Bürgermeister von Zagreb ist Milan Bandić. Stärkste Fraktion im Stadtrat ist die Sozialdemokratische Partei Kroatiens. Das Regierungsviertel befindet sich in der Gornji Grad (Obere Stadt), der Altstadt von Zagreb.



Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zagreber Börse
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Im Jahre 2004 wurde ungefähr 30 % des kroatischen Bruttosozialprodukts in Zagreb erwirtschaftet. Auch 2011 steuerte Zagreb ein Drittel zum Bruttosozialprodukt bei. Dies macht die Stadt zum wichtigsten Wirtschaftsstandort Kroatiens.

Wichtige Wirtschaftszweige in Zagreb sind die Pharmaindustrie, die Elektrotechnik, der Handel und der Tourismus.

Im südöstlichen Teil der Stadt liegt das größte Industriegebiet Žitnjak.

Die Kroatische Nationalbank und die einzige kroatische Börse haben ihren Sitz in Zagreb.

Viele Unternehmen wie z. B. der Öl- und Gaskonzern INA haben ihren Hauptsitz in Zagreb. Im Westen der Stadt sind an mehreren Standorten der Pharmakonzern Pliva, der Elektrotechnikkonzern Končar Group und Ericsson-Tesla angesiedelt.

Besucher aus den nahegelegenen EU-Nachbarländern entdecken Zagreb zunehmend als günstige Einkaufsstadt: Neben immer größer werdenden Einkaufszentren an der Peripherie im Osten und Westen der Stadt lädt in der Zagreber Innenstadt besonders die Hauptgeschäftsstraße Ilica mit ihren zahlreichen traditionsreichen Handwerkergeschäften wie zum Beispiel Schustern, Hutmachern, Ledertaschenläden, Küfnern, Boutiquen und Juwelieren zum Einkaufen ein.

Die Messe Zagreb (Zagrebački Velesajam) ist der bedeutendste Messestandort der Region.

In Zagreb hat auch die Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer ihren Sitz.



Verkehr und Transport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrsknotenpunkt der Straßenbahnen ist der Ban-Jelačić-Platz.
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Zagreb wird sowohl im Bereich Straße als auch im Bereich der Eisenbahn als Zwischenstation dem Paneuropäischen Verkehrskorridor X zugerechnet.

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zagreb ist ein wichtiger Knotenpunkt im Netz der Kroatischen Eisenbahnen. Südlich des Stadtzentrums befindet sich am König-Tomislav-Platz der für den Personenverkehr bedeutsame Hauptbahnhof (Glavni kolodvor). Internationale Direktverbindungen im Tagesverkehr werden unter anderem nach Ljubljana (2:30 Stunden), Budapest (6 Stunden), Belgrad (6 Stunden), Wien (6 Stunden) und München (Kurswagen, ca. 9 Stunden), sowie mit Nachtzug (EN) von und nach München angeboten. Andere Reiseziele erfordern gegenwärtig das Umsteigen in Villach. Schneller als der Zug sind die IC-Busse von München (siehe unten).

Im innerkroatischen Verkehr wird Split in sechs Stunden erreicht. Im Schienenpersonennahverkehr werden neben dem Hauptbahnhof auch der westlich des Stadtzentrums gelegene Westbahnhof (Zapadni kolodvor) sowie die südlich der Save liegende Station Zagreb Klara bedient. Südlich der Save befindet sich zudem ein großer Rangierbahnhof.

Strae[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

?Hauptartikel: Autobahnen in Kroatien

Zagreb ist durch ein gut ausgebautes Autobahn-Netz unter anderem mit den Hafenstädten Rijeka und Split und der Region Dalmatien (A1) sowie mit der ostkroatischen Region Slawonien (A3) verbunden, darüber hinaus auch mit Slowenien (A2) und Ungarn (A4).

Luftverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zagreb besitzt einen internationalen Verkehrsflughafen, gelegen etwa 20 km südöstlich des Stadtzentrums auf dem Gebiet der Ortschaft Pleso. Der IATA-Flughafencode ist ZAG.

PNV und Fernbusse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein TMK 2200 der Zagreber Straßenbahn
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Standseilbahn
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?Hauptartikel: ZET (Zagreb)

Der ÖPNV der Stadt wird im Wesentlichen vom kommunalen Verkehrsunternehmen Zagrebački električni tramvaj (ZET) durchgeführt. ZET betreibt die Straßenbahn Zagreb sowie den örtlichen Stadtbusverkehr. Darüber hinaus existiert in Zagreb außerdem eine Standseilbahn. Früher verkehrte außerdem noch eine Gondelbahn auf den Sljeme.

Südöstlich des Stadtzentrums befindet sich der Busbahnhof (Autobusni kolodvor Zagreb) an der Avenija Marina Držića. Von hier werden nahezu alle Landesteile Kroatiens sowie zahlreiche Städte Europas regelmäßig angefahren. Die IC Busse von München (ZOB) sind nahezu zwei Stunden schneller (2x täglich) als die direkte Zugverbindung.



Wissenschaft und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höchste wissenschaftliche Einrichtung in Kroatien ist die Kroatische Akademie der Wissenschaften. Die Universität Zagreb wurde am 23. September 1669 gegründet und ist eine der ältesten Universitäten in Ostmitteleuropa. Die Gebäude der Fakultäten befinden sich in mehreren Stadtteilen; die zur Universität Zagreb gehörende Universitätsbibliothek Zagreb liegt seit 1995 in einem Stadtteil außerhalb des Zentrums. Die Kunstakademie Zagreb und die Musikakademie Zagreb genießen internationalen Ruf.

Weitere Hochschulen sind die Gesundheitshochschule in Zagreb, die Sozialwissenschaftliche Fachhochschule in Zagreb und die Technische Fachhochschule in Zagreb.

Das im Jahr 1950 gegründete Ruđer-Bošković-Institut ist das größte interdisziplinäre Institut Kroatiens und beschäftigte im Jahr 2005 insgesamt 200 Wissenschaftler.

Blick von der Sternwarte in der Oberstadt
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Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Auswahl der in Zagreb erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften:

Im 19. und 20. Jahrhundert erschienen auch zwei deutschsprachige Tageszeitungen für Zagreb, das Agramer Tagblatt und die Agramer Zeitung.



Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaptol (Bischofsstadt)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kathedrale von Zagreb vor den Renovierungen um 1900
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Der Hauptplatz (Jelacicev trg) in der Unterstadt im Jahr 1933
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Der Bezirk auf einem Bergsporn um die Kathedrale bildete sich mit der Gründung des Zagreber Bistums im 11. Jahrhundert. Hier residierte nicht nur der Bischof, sondern nach Norden erstreckten sich zu beiden Seiten der Hauptstraße die geräumigen Hofe der Domherren. Außerhalb im Süden und Norden siedelten sich Bedienstete und Handwerker an und bildeten mit der Zeit zwei Vorstädte. Die Kernanlage wurde im 15. Jahrhundert mit einer noch ablesbaren Mauer versehen.

  • Die Kathedrale von Zagreb (Mariahimmelfahrt, ehemals Stefansdom; Katedrala svetog Stjepana): Das Wahrzeichen der Stadt ist die im 13. Jahrhundert neu errichtete und spter vernderte Kathedrale. Um 1510 wurde sie mit einer wuchtigen Artilleriebefestigung mit Eckrondellen umgeben. Auf ihrem Vorplatz, der heute den Namen des Kaptols trgt, befindet sich der Madonnenbrunnen mit vier goldenen Engeln und einer Sule, auf der eine goldene Marienstatue thront.
  • Die Kirche des heiligen Franz (Crkva svetog Franje): Die Kirche des im 13. Jahrhundert gegrndeten Franziskanerklosters besticht durch viele schne Buntglasfenster. Sie wurde um 1900 aufwndig renoviert. Im Kloster nebenan findet man die Kapelle Sveti Franjo.
  • Die Marienkirche (Crkva svete Marije): Die Kirche entstand als Sakralbau eines Zisterzienserklosters. Sie ist mit barocken Altren ausgestattet. Ansonsten vermischen sich barocke und gotische Stilelemente. Sie befindet sich an der Westseite des Dolac-Markts.
  • Der Erzbischofspalast (Nadbiskupska pala?a): Der Bischofspalast zieht sich dreiseitig um die Kathedrale Sveti Stjepana.
  • Die ehemaligen Kurien der Domherren sumen die Hauptstrae.
  • Der Gemse- oder Grnmarkt (Dolac): Auf dem zentralen und grten Markt der Stadt Zagreb werden seit 1926 Kse, Obst, Gemse sowie Fleisch-, Wurst- und Backwaren angeboten. Vom Ban-Jela?i?-Platz kommend erreicht man ihn ber Treppenstufen entlang des ?Blumenmarktes?.
  • Der Ban-Jela?i?-Platz(Trg bana Jela?i?a): Dieser zentrale Platz zwischen Ober- und Unterstadt entstand erst im 17. Jahrhundert als neuer Marktplatz. Er wurde im 19. Jahrhundert nach Joseph Jela?i? von Bu?im benannt, (Josip Jela?i? Bu?imski). Er war ein Feldherr und Ban von Kroatien, auerdem k.&.k. Feldzeugmeister und Kommandeur des Maria Theresien-Ordens und gilt als kroatischer Nationalheld. Dieser zentrale Platz wurde von Ende des Zweiten Weltkrieges bis 1991, also vor der Unabhngigkeit Kroatiens ?Platz der Republik? genannt. Wegen der zentralen Lage dient der Platz hufig als Ausgangspunkt fr Besichtigungen und Ausflge. Der Ban-Jela?i?-Platz ist eine groe Fugngerzone, in der nur Straenbahn, Bus und Taxi eine Fahrerlaubnis haben. Hier befindet sich auch das Geschfts- und Bankenzentrum der Stadt. Von der westlich an den Platz anschlieenden Fugngerzone Ilica ist die Standseilbahn zu erreichen, die Ober- und Unterstadt verbindet.

Gornji Grad (Oberstadt)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

?Hauptartikel: Gornji Grad (Kroatien)

Die westlich des Kathedralberges im 13. Jahrhundert auf älteren Siedlungsplätzen planmäßig angelegte Oberstadt zeichnet sich durch eine geschlossene historische Bebauung aus, die heute besonders durch die Architektur des Barock und des Historismus geprägt wird. Die im 13. Jahrhundert angelegte Stadtmauer mit ihren vier Toren ist in ihrem Verlauf noch gut ablesbar. Eindrucksvolle Adelspalais wechseln mit kleineren, eingeschossigen Anwesen der Bürger, Handwerker und Kaufleute ab.

Die im 13. Jahrhundert ummauerte Oberstadt aus der Luft
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Blick auf die St Markuskirche, die im 13. Jahrhundert entstandene Pfarrkirche der Oberstadt
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St.-Markus-Kirche
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  • Die St.-Markus-Kirche (Crkva svetog Marka) ist die alte Pfarrkirche von Gornji Grad und wurde vermutlich zuerst im 13. Jahrhundert angelegt. Der heutige Bau entstand im letzten Viertel des 14. des Jahrhunderts als dreischiffige Hallenkirche. 1866 und 1882 wurde die Kirche grundlegend erneuert. Das Dach mit den zwei Wappen stammt aus dem Jahr 1880. Es besticht durch ein einzigartiges Dachziegelbild in Form zweier Wappen. Links befindet sich das Wappen Kroatiens, Dalmatiens und Slawoniens, rechts das Stadtwappen. Im Innern des Gebudes kann man Bildhauerkunst betrachten. Vieles davon entstammt vom bekannten kroatischen Bildhauer Ivan Me?trovi?.
  • Der Banal-Hof (Banski dvori): Einst diente es als Sitz des Vizeknigs (Bans) in Kroatien. Der im 17. Jahrhundert entstandene Ban-Palast dient heute als Regierungssitz.
  • Das Parlamentsgebude (Sabor): Das kroatische Parlamentsgebude wurde 1908 erbaut und liegt gegenber dem Ban-Palast am Markusplatz (Markov trg), auf dem die Markuskirche steht. In diesem ehemaligen Palast residierten frher einmal die kroatischen Bane.
  • Der Lotr??ak-Turm (kroat. Kula Lotr??ak): Der Turm stammt aus dem 13. Jahrhundert und steht in direkter Nhe zur Bergstation der Drahtseilbahn. Tglich um 12 Uhr wird hier ein Kanonenschuss abgefeuert. Unterhalb des Turmes befrdert die Zahnradbahn Fahrgste von der Oberstadt in die Unterstadt und umgekehrt.
  • Das Steinerne Tor (Kamenita vrata): Von der ehemaligen Stadtbefestigung aus dem 13. Jahrhundert ist nur noch das ?Steinerne Tor? brig geblieben. Einst fhrten fnf Stadttore in Gornji Grad hinein. Ein Brand zerstrte 1731 einen Groteil der Nachbarhuser, wobei nur ein Bild der Maria mit Jesuskind am Tor der Legende nach unbeschdigt blieb. Daraufhin wurde das Steinerne Tor zu einer kleinen Kapelle umgebaut, die bis heute als Gebetssttte fr Glubige dient.
  • Das Zagreber Stadtmuseum ? Muzej Grada Zagreba: Aus dem ehemaligen Nonnenkloster der heiligen Klara, einem ehemaligen Kornspeicher, und einem Turm aus dem 12. Jahrhundert, entstand das Stadtmuseum am nrdlichen Rand des Stadtteiles Gradec. In diesem Museum werden u.a. Karten, Stadtansichten, Wappen, Uniformen und Gemlde ausgestellt.

Donji Grad (Unterstadt)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der östliche Arm des sogenannten Grünen Hufeisens mit dem Kunstpavillon und dem Gebäude der Akademie
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Kroatisches Nationaltheater in Zagreb
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?Hauptartikel: Donji Grad

Die Unterstadt entstand vor allem seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, als sich die Besiedlung Zagrebs in die Ebene nach Süden ausdehnte. Das sehenswerte Areal zeichnet sich durch eine große Anzahl von qualitätvollen und gut erhaltenen Bauten des Historismus (etwa 1860 bis 1900) und des Jugendstils aus und besitzt auch einige bemerkenswerte Projekte der architektonischen Moderne.

  • Das Grne Hufeisen (Zelena potkova): Es wurde von dem Architekten Milan Lenucci unter Verwendung lter Strukturen ab etwa 1870 geschaffen und verbindet Pltze und Grnlagen des stdtischen Zentrums zu einer eindrucksvollen Gesamtfigur. Hier befinden sich wie in der Wiener Ringstrae reprsentative ffentliche Gebude vor allem im Stil des Historismus.
  • Das Kroatische Nationaltheater in Zagreb(Hrvatsko narodno kazali?te): Es ist der westliche Kopf des Grnen Zagreber Hufeisens. Das Bauwerk wurde von den Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer entworfen und 1895 vollendet.
  • Das Archologische Museum (Arheolo?ki muzej): Es zeigt hauptschlich Gegenstnde aus Kroatien. Es liegt am Ende des Grnen Hufeisens. Besonders wertvoll sind die gyptischen und numismatischen Stcke. Im Museum befindet sich eine gyptische Mumie und der weltweit lngste erhaltene Text in etruskischer Sprache. Des Weiteren ist noch eine Sammlung griechischer Vasen erwhnenswert.
  • Der 1898 erffnete Kunstpavillon (Umjetni?ki paviljon) ist eine internationale Kunst- und Ausstellungshalle fr zeitgenssische Kunst.
  • Das Volkskundemuseum: Es wird das kroatische Kunsthandwerk ausgestellt. Es liegt am linken Schenkel des Grnen Hufeisens.
  • Das Mimara-Museum(Muzej Mimara): Das Mimara-Museum zeigt die Geschenke des Unternehmers und Restaurators Ante Topi? Mimara und seiner Gattin. Hervorstechend sind die archologische Abteilung, eine Skulpturensammlung und etliche Gemlde.
  • Der Botanische Garten(Botani?ki vrt): Er liegt in der Verbindung zwischen den beiden Schenkeln des Grnen Zagreber Hufeisens und ist von November bis April geschlossen. Der Park ist etwa 50.000 m gro. Rund 10.000 Pflanzenarten gedeihen hier, darunter etwa 1.800 exotische Gewchse aus der ganzen Welt, hauptschlich jedoch aus Asien. Auf schn angelegten Pfaden kann man zwischen Nadelhlzern, knstlichen Gewssern, Pavillons und Gewchshusern der Universitt flanieren und die vielgestaltete Schnheit der Bume, Strucher, Blumen sowie der in speziellen Teichen gezogenen Wasserpflanzen genieen. Im Jahre 2000 ist der Park generalsaniert worden, da einige der Gehlze mit Ungeziefer befallen waren.
  • Auerhalb des Stadtzentrums befindet sich der Mirogoj-Friedhof: Ab Kaptol fhrt eine Buslinie zu dem etwa 4 Kilometer entfernten Friedhof am Fue des Medvednica-Gebirges. Auer den Grbern bedeutender Kroaten sind die beiden Arkaden baulich hervorstechende Erscheinungen.

Parks in Zagreb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Denkmal von Knig Tomislav: Im Jahr 925 wurde Tomislav in Tomislavgrad (Regierungszeit 910?928) zum ersten Knig von Kroatien gekrnt. Zu seinen Ehren steht ein Reiterstandbild am Tomislav Trg in einem kleinen Park, in der unmittelbaren Nhe des Zagreber Hauptbahnhofes.
  • Zrinski-Platz(Trg Nikole ?ubi?a Zrinskog, ugs. Zrinjevac): Das Ende des Zagreber ?Grnen Hufeisens? ist der Park mit einem Pavillon in der Parkmitte und liegt an der Pra?ka-Strae. Der Pavillon wird im Sommer fr knstlerische Veranstaltungen genutzt. Am Nordende des Parks befindet sich eine Wetterstation. Am Sdeingang findet man mehrere Bsten historisch bedeutender Persnlichkeiten.
  • Maksimir Park(Park Maksimir): Diese im Jahre 1794 geschaffene Parkanlage ist die grte Sdeuropas und beherbergt auch den Zoologischen Garten von Zagreb, Eichenwlder, idyllische Seen und Wiesen. Der Park liegt im Osten der Stadt.

Andere Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museum für zeitgenössische Kunst
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  • Museum fr zeitgenssische Kunst (Muzej suvremene umjetnosti)
  • Das Importanne Centar ist ein groes Einkaufszentrum im Herzen der Stadt. Es erstreckt sich ber eine Flche von 10.000m.
  • Mit 92m ist der Cibona-Tower eines der hchsten Gebude der Stadt.
  • Das Regent Esplanade ist eines der legendren Bauwerke in Zagreb und hat bei den Bewohnern der Stadt beinahe denselben Stellenwert wie der Dom oder das Nationaltheater. 1925 wurde Zagreb durch das Hotel zu einer wichtigen Station des Orient-Express. Berhmte Persnlichkeiten wie Charles Lindbergh, Josephine Baker oder Elizabeth Taylor waren hier schon zu Gast. Nach einer lngeren Renovierung wurde es 2004 wieder erffnet.
  • Fernsehturm Zagreb
  • Der Eurotower ist mit 97,8m das hchste Hochhaus der Stadt.
  • In unmittelbarer Nhe der Stadt liegt das Bergland von Zagreb, die Medvednica. Die Medvednica ist ein bewaldetes Gebirge; die hchste Erhebung ist die Sljeme (1032m). Zwischen Stadtrand und Gipfel verkehrt eine Seilbahn. Zu den Sehenswrdigkeiten gehrt die Veternica Hhle, in der prhistorische Lebensspuren gefunden wurden, und die mittelalterliche Burg Medvedgrad.


Regelmige kulturelle Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Organisationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Zagreb hat das Filmstudio Zagreb Film seinen Sitz. Es produzierte seit 1953 mehr als 600 Animationsfilme, gewann über 400 internationale Preise (darunter einen Oscar) und begründete durch seinen einzigartigen Stil die Zagreber Schule.



Stadtbezirke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtbezirke (kroat. Gradski četvrti) in alphabetischer Reihenfolge, mit in Klammern angegebener Bevölkerungszahl aus dem Jahr 2011, sind:

Nr.BezirkFlcheEinw. (2011)Ehemalige Kommunen
1.Donji Grad3,016km37.024 Einw.?Andrija Meduli??, ?August ?enoa?, Cvjetni trg, ?Hrvatski narodni vladari?, ?Knez Mislav?, ?Kralj Petar Sva?i??, ?Kralj Zvonimir?, ?Matko Laginja?, Mimara, ?Nadbiskup Antun Bauer?, ?Pavao ?ubi??, ?Petar Kre?imir IV?, ?Petar Zrinski?, Zrinjevac
2.Gornji Grad-Medve??ak10,125km30.962 Einw.?August Cesarec?, Gornji grad, Gup?eva zvijezda, ?Ivan Kukuljevi? Sakcinski?, Kraljevac, Medve??ak, Nova Ves, Petrova, Ribnjak, ?Stjepan Radi??, ?alata, Tu?kanac, Vo?arska
3.Trnje7,365km42.282 Einw.Cvjetnica, Cvjetno naselje, Kanal, Marin Dr?i?, Martinovka, Miramare, Poljane, Savski Kuti, Sige?ica, Staro Trnje, Trnjanska Savica, Trnje, Vesla?ko naselje
4.Maksimir14,349km48.902 Einw.Bukovac, ?Dinko ?imunovi??, Dobri dol, Dotr??ina, ?Eugen Kvaternik?, Kozjak, Maksimir, Maksimirska naselja, Ma?i?eva, Remete, Ru?marinka
5.Pe??enica ? ?itnjak35,295km56.487 Einw.Borongaj Lugovi, ?Bruno Bu?i??, Donje Svetice, Feren??ica, Folnegovi?evo naselje, ?Hrvatski knji?evnik Mile Budak?, Ivanja Reka, Kozari Bok, Kozari Putevi, Pe??enica, Petru?evec, Resnik, Savica-?anci, Volov?ica, Vukomerec, ?itnjak
6.Novi Zagreb-istok16,544km59.055 Einw.Buzin, Dugave, Hreli?, Jaku?evec, Slobo?tina, Sopot, Sredi??e, Travno, Utrine, Veliko Polje, Zapru?e
7.Novi Zagreb-zapad62,594km58.103 Einw.Blato, Botinec, ?ehi, Hra??e, Hrvatski Leskovac, Je?dovec, Kajzerica, Lu?ko, Mala Mlaka, Odra, Remetinec, Savski Gaj, Siget, Sveta Klara, Trnsko
8.Tre?njevka-sjever5,828km55.425 Einw.?Antun Mihanovi??, Ciglenica, ?Dr. Ante Star?evi??, Ljubljanica, ?Nikola Tesla?, Pongra?evo, Rude?, Samobor?ek, ?Silvije Strahimir Kranj?evi??, Stara Tre?njevka
9.Tre?njevka-jug9,836km66.674 Einw.Horvati-Srednjaci, Gajevo, Jarun, Kne?ija, Pre?ko, Vrbani
10.?rnomerec24,327km38.546 Einw.?Ban Keglevi??, ?Bartol Ka?i??, Gornja Kusto?ija, Kusto?ija-centar, Jelenovac, Medvedgrad, Sveti Duh, ?estinski dol-Vrhovec
11.Gornja Dubrava40,277km61.841 Einw.Branovec-Jal?evec, ?u?erje, Dankovec, Dubec, Dubrava-sredi?te, Gornja Dubrava, Grane?ina, Grane?inski Novaki, Klaka, Miro?evec, Novoselec, Oporovec, Poljanice, Stari Retkovec, Studentski grad, Trnov?ica, Zeleni brijeg
12.Donja Dubrava10,823km36.363 Einw.?ulinec, Donja Dubrava, ?Ivan Ma?urani??, Novi Retkovec, Resni?ki Gaj, Poljanice, Stari Retkovec, ?30. svibnja 1990.?, Trnava
13.Stenjevec12,180km51.390 Einw.Gajnice, Male?nica, ?Matija Gubec?, Stenjevec, ?pansko, Vrap?e-jug
14.Podsused-Vrap?e36,049km45.759 Einw.Gornji Stenjevec, Gornje Vrap?e, Perjavica-Bor?ec, Podsused, Vrap?e-centar, Gajnice, Stenjevec
15.Podsljeme60,116km19.165 Einw.Gra?ani, Marku?evec, Mlinovi, ?estine, Vidovec
16.Sesvete165,238km70.009 Einw.Adamovec, Belovar, Blagu?a, Cerje-Sesvete, Dobrodol, Dumovec, ?ur?ekovec, Gajec, Gaji??e, Glavnica Donja, Glavnica Gornja, Goranec, Jelkovec, Jesenovec, Ka?ina, Ka?inska Sopnica, Kobiljak, Kraljeve?ki Novaki, Ku?ilovina, Luka-Sesvete, Lu?an, Morav?e, Novo Brestje, Paru?evina, Planina Gornja, Planina Donja, Popovec, Prekvr?je, Prepu?tovec, Sesvete-centar, Sesvetska Sela, Sesvetska Selnica, Sesvetska Sopnica, Sesvetski Kraljevec, Soblinec, Staro Brestje, Stari Retkovec, ?a?inovec-?ija Vrh, ?imun?evec, Vugrovec Donji, Vugrovec Gornji, Vurnovec, ?erjavinec
17.Brezovica127,390km12.030 Einw.Brezovica, Demerje, Dragono?ec, Havidi?i, Horvati, Kupine?ki Kraljevec (Centar, I, II), Lipnica, Obre? Odranski, Strmec Odranski, Trpuci


Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Basketball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Basketball-Rekordmeister KK Cibona kommt aus Zagreb. Neben Cibona Zagreb spielt auch KK Cedevita in der überregionalen ABA-Liga. KK Zagreb hingegen spielt in der 1. kroatischen Basketballliga. Es gibt auch einen Zagreber Damen-Basketball-Verein und einen Zagreber Veteranen-Basketball-Verein.

Eishockey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der KHL Medveščak Zagreb ist der erfolgreichste Eishockeyverein Kroatiens. Von der Saison 2009/10 bis 2012/2013 nahm der Verein aufgrund der deutlichen Überlegenheit auf nationaler Ebene an der Österreichischen Eishockey-Liga teil. Seit der Saison 2013/2014 spielt der Verein in der russischen Kontinental Hockey League. Zudem gibt es in Zagreb mit dem KHL Grič den einzigen reinen Fraueneishockey-Verein in Kroatien.

Fuball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der mit Abstand bekannteste Fußballverein Zagrebs ist Dinamo Zagreb, welcher seine Heimspiele im Maksimir-Stadion austrägt. Der Verein ist Kroatiens Rekordmeister, Rekordpokalsieger, hat einige Meistertitel und Pokale im ehemaligen Jugoslawien errungen und gewann 1967 einen europäischen Pokal, den Messepokal. Daneben gibt es in Zagreb noch die Vereine NK Zagreb, NK Lokomotiva, NK Lucko und NK Hrvatski Dragovoljac, wie auch zahlreiche kleine lokale Clubs wie zB. NK Hašk. Die 1 Liga heißt 1. HNL

Handball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein RK Zagreb ist kroatischer Rekordmeister im Handball. Daneben spielen noch RK Agram Medvešćak und RK Dubrava in der 1. kroatischen Handballliga.Der RK Zagreb gewann in den Jahren 1992 und 1993 die EHF Champions League der Männer und erreichte 1995, 1997, 1998 und 1999 das Finale. Zudem wurde er 18 mal kroatischer Handballmeister und 15 mal Pokalsieger. Er ist in Kroatien ohne gleichwertige Konkurrenz. So wurde er auch von 1991 bis heute in jedem Jahr, außer 2001 und 2002, wo nur der Meistertitel errungen wurde, Meister und Pokalsieger.

Ski Alpin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2005 fand auf dem Zagreber Hausberg Medvednica unter der Bezeichnung Snow Queen Trophy das erste alpine Slalom-Rennen der Damen statt. Das erste Slalom-Rennen der Herren im alpinen Skiweltcup fand im Februar 2008 statt.

Tennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Zagreb finden das Tennisturnier Zagreb Open und die internationale Ruderregatta Grand Prix Jarun statt. Im August 2005 fand auf der Regattastrecke des Jarun-Sees die Weltmeisterschaft im Kanurennsport statt.

Volleyball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein HAOK Mladost Zagreb wurde 1949 gegründet. Sowohl die Herren- als auch die Damenmannschaft stellten vielfach den Landesmeister in Jugoslawien und in Kroatien. Die Mannschaften waren auch unter den drei Erstplatzierten der Indesit European Champions League.

Wasserball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

HAVK Mladost Zagreb ist der erfolgreichste Wasserballklub aus der Hauptstadt Kroatiens. Mehrfacher kroatischer Meister und auch Europacupsieger der Landesmeister.



Verschiedenes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstdte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zagreb unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:

  • China VolksrepublikShangai (China), seit 1980
  • ItalienBologna (Italien), seit 1984
  • UngarnBudapest (Ungarn), seit 1994
  • OsterreichWien (sterreich), seit 1994
  • Bosnien und HerzegowinaSarajevo (Bosnien und Herzegowina), seit 2001
  • SlowenienLjubljana (Slowenien), seit 2001
  • MontenegroPodgorica (Montenegro), seit 2006
  • Vereinigtes KonigreichLondon (Grobritannien), seit 2009

Persnlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiteres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zagreb Tower
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  • In sterreich wird manchmal auch noch die bereits veraltete Bezeichnung Agram anstatt ?Zagreb? verwendet.
  • Die im Herzen des amerikanischen Bundesstaates Minnesota gelegene Gemeinde Agram (Morrison County) hat ihren Namen von der kroatischen Hauptstadt.
  • Zagreb 1 ist der Name einer Bohrinsel der Crosco-Bohrgesellschaft.
  • Zagreb war der Name eines Kriegsschiffes der Belgrad-Klasse, das 1941 versenkt wurde.
  • Der Hauptgrtel Asteroid (187700) Zagreb, der von kroatischen Astronomen entdeckt wurde, trgt den Namen der kroatischen Hauptstadt.
  • In der Zeit vom 28. Dezember 2006 bis 1. Januar 2007 fand in Zagreb das 29. Europische Jugendtreffen der Communaut de Taiz statt.
  • 1986 drehte Jackie Chan seinen Film Der rechte Arm der Gtter (englisch: Armour of God) in der Altstadt von Zagreb.


Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Bauch von Zagreb. Der Dolac-Markt. Dokumentarfilm, Italien, Deutschland, 2015, 43:07 Min., Buch und Regie: Stefano Tealdi und Dana Budisavljevi?, Produktion: Stefilm, Ma.ja.de, ZDF, arte, RAI, RSI, HRT, Reihe: Im Bauch von ?, Erstsendung: 15. Juli 2015 bei arte, Inhaltsangabe bei der ARD.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? abcPopulation Contingents, by towns/municipalities, Census 2011 (englisch) Republic of Croatia ? Central Bureau of Statistics. Abgerufen am 28.November 2016.
  2. ?Miroslav Krle?a. Die Glembays. (Einfhrung)
  3. ?Edgar Hnsch, Karl Nehring, Holm Sundhaussen (Hrsg.): Lexikon zur Geschichte Sdosteuropas. Bhlau, Wien, Kln, Weimar 2004, ISBN 3-8252-8270-8, S.757.
  4. ?Falls nicht anders vermerkt, handelt es sich um Daten von Volkszhlungen, durchgefhrt nach den zur Zeit der Zhlung gltigen Vorgaben: Bevlkerungsstatistik der Stadt Zagreb (S. 61) (PDF; 2,9MB)
  5. ?The Evolution of Croatian Radio and Television (englisch) In: Kroatische Radiotelevision. Abgerufen am 26.Mrz 2017.
  6. ?Eurovision Song Contest 1990. EBU. Abgerufen am 26.Mrz 2017.
  7. ?Doo?ao kada su je mnogi zaobilazili (kroatisch) In: Me?imurske novine. 9.September 2008. Abgerufen am 24.November 2008.
  8. ?Gross domestic product for Republic of Croatia and counties. 2004. Abgerufen am 1.August 2008. ISSN 1334-0565.
  9. ?Gross domestic product for Republic of Croatia and counties. 2011. Abgerufen am 21.Juli 2015. ISSN 1330-0350.
  10. ?Autobusni kolodvor Zagreb: Vozni red. Zagreba?ki Holding d.o.o, abgerufen am 28.Juli 2012.
  11. ?Bahn.de: Winter- & Sommerfahrplan 2015. Abgerufen am 22.Januar 2015.
  12. ?ZagrebFilmFestival | events (englisch) Abgerufen am 5.Dezember 2008.
  13. ?Zagreba?ki me?unarodni festival
  14. ?Willkommen auf der Webseite der sterreichischen Botschaft Agram! Die sterreichische Botschaft befindet sich im Zagreb Tower.
  15. ?JPL Small-Body Database Browser ? 187700 Zagreb (2008 EG8)

Der Ban-Jelačić-Platz, ein beliebter Treffpunkt der ZagreberBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Ilica, die längste Straße KroatiensBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Kaptol mit der Kathedrale (im Vordergrund) und die Oberstadt von Zagreb (im Hintergrund). Stich aus dem Jahr 1689Bild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Blick vom Turm Lotrščak über die ehemalige Jesuitenkirche in der Oberstadt zur Kathedrale in KaptolBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Blick auf die seit dem 19. Jahrhundert sich ausdehnende UnterstadtBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Der Fluss SavaBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Die Zagreber BörseBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Verkehrsknotenpunkt der Straßenbahnen ist der Ban-Jelačić-Platz.Bild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Ein TMK 2200 der Zagreber StraßenbahnBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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StandseilbahnBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Blick von der Sternwarte in der OberstadtBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Die Kathedrale von Zagreb vor den Renovierungen um 1900Bild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Der Hauptplatz (Jelacicev trg) in der Unterstadt im Jahr 1933Bild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Die im 13. Jahrhundert ummauerte Oberstadt aus der LuftBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Blick auf die St Markuskirche, die im 13. Jahrhundert entstandene Pfarrkirche der OberstadtBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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St.-Markus-KircheBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Der östliche Arm des sogenannten Grünen Hufeisens mit dem Kunstpavillon und dem Gebäude der AkademieBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Kroatisches Nationaltheater in ZagrebBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Museum für zeitgenössische KunstBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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DeutschlandMainz (Deutschland), seit 1967

RusslandSankt Petersburg (Russland), seit 1968

AlbanienTirana (Albanien)

NorwegenTroms (Norwegen), seit 1971

JapanKy?to (Japan), seit 1972

PolenKrakau (Polen), seit 1975

PortugalLissabon (Portugal), seit 1977

Vereinigte StaatenPittsburgh (USA), seit 1980

China VolksrepublikShangai (China), seit 1980

ItalienBologna (Italien), seit 1984

UngarnBudapest (Ungarn), seit 1994

OsterreichWien (sterreich), seit 1994

Bosnien und HerzegowinaSarajevo (Bosnien und Herzegowina), seit 2001

SlowenienLjubljana (Slowenien), seit 2001

MontenegroPodgorica (Montenegro), seit 2006

Vereinigtes KonigreichLondon (Grobritannien), seit 2009

Zagreb TowerBild: The original uploader was Jajaniseva at English WikipediaLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Zagreb[ˈzaːgrɛb] (deutschAgram, heute selten genutzt; ungarischZágráb) ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Kroatiens. Die Stadt Zagreb selbst hat auch die Funktionen einer Gespanschaft. Die nähere Umgebung der Stadt bildet getrennt von dieser die Gespanschaft Zagreb, deren Verwaltungssitz auch die Stadt Zagreb ist. In Zagreb residieren ein katholischer Erzbischof, die Kroatische Akademie der Wissenschaften und Künste sowie wichtige Verwaltungs- und Militärbehörden. Als Handels- und Finanzzentrum hat die Stadt nationale und regionale Bedeutung.

Die Zagreber Kathedrale ist Sitz der katholischen Erzdiözese Zagreb.

mehr zu "Zagreb" in der Wikipedia: Zagreb

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1557

Ersturkundliche Erwähnungen:
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Erstmalige Erwähnung von Zagreb als kroatische Hauptstadt

1094

Ersturkundliche Erwähnungen:
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Erste urkundliche Erwähnung von Berg (Schussental), Blansingen, Horgenzell, Immenstaad am Bodensee, Mötzingen, Orsingen, Tautenhofen und Zagreb

Europa

1850

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Die zwei kroatischen Städte Gradec und Kaptol werden zur Stadt Zagreb vereint und mit der Unterstadt verbunden.

Partnerstädte

1971

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Zagreb (Kroatien), seit (Tromsø)

1968

1967

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Kroatien? Zagreb (Kroatien), seit (Mainz)

Städtepartnerschaften

1975

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Zagreb, (Kroatien), seit (Krakau)

1963

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Kroatien? Zagreb, Kroatien, seit 5. Mai (Bologna)

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Zagreb, Jugoslawien, bei der Flugzeugkollision von Zagreb kollidieren eine Douglas DC-9 der jugoslawischen Inex Adria Aviopromet und eine Hawker Siddeley HS-121 Trident der British Airways. Der Unfall fordert 176 Tote, davon 107 Deutsche

1880

Katastrophen:
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Ein schweres Erdbeben erschüttert Kroatiens Hauptstadt Zagreb.

Verschiedenes

1986

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drehte Jackie Chan seinen Film Der rechte Arm der Götter (englisch: Armour of God) in der Altstadt von Zagreb.

1941

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Zagreb ist der Name eines Kriegsschiffes der Belgrad-Klasse, versenkt

Bisher durchgeführte UNICA – Kongresse

1988

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Zagreb (Jugoslawien) – Einführung von Video (Union Internationale du Cinéma)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1989

Komposition > Elektronische Musik und Arbeiten für den Rundfunk:
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Europhonia. Environment in Zagreb, Dauer: ~60’ (Klaus Hashagen)

1939

Leben > Reisen:
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August Linz - Melk - Wien - Budapest - Szegedin - Peterwardein - Belgrad - Drau - Agram - Villach - Lienz - Pustertal - Franzenfeste - BrennerInnsbruck (Walter Gutbrod)

1911

Werk > Theater:
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Kroatische: August Harambaši? , Titel Moloh, eingeführt in Zagreb. (Leo Birinski)

1911

Werk > Theater:
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Kroatische: August Harambašić , Titel Moloh, eingeführt in Zagreb. (Leo Birinski)

Gastspiele

1990

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Inszenierung „Streit im Hof – Teil 2“ am staatlichen Puppentheater Zagreb (Hans Wurst Nachfahren)

1989

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Inszenierung "Streit im Hof am staatlichen Puppentheater Zagreb (Hans Wurst Nachfahren)

Musik

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Toto Cutugno gewinnt in Zagreb mit dem Lied Insieme 1992 für Italien die 35. Auflage des Eurovision Song Contest.

Verwaltung > Städtepartnerschaften

1994

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Zagreb, Kroatien, seit (Budapest)

Conference

2004

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Akademie der schönen Künste, Zagreb, Kroatien. (Towhidi Tabari)

Städtepartnerschaften > Freundschaften von Nikosia

2004

Verschiedenes > Partnerstädte

2009

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Vereinigtes Konigreich? London (Großbritannien), seit

2006

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Montenegro? Podgorica (Montenegro), seit

2001

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Slowenien? Ljubljana (Slowenien), seit

2001

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Bosnien und Herzegowina? Sarajevo (Bosnien und Herzegowina), seit

1994

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Ungarn? Budapest (Ungarn), seit

Kunst & Kultur

2009

Ausstellung:
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Zagreb – München: Kroatische Malerei und die Akademie der Bildenden Künste in München, Zagreb (Kunstpavillon Zagreb)

2004

Ausstellung:
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Nationalbibliothek von Kroatien, Zagreb (Towhidi Tabari)

2002

Ausstellung:
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„22 of the futur“, Musée d'Art Contemporain, Zagreb, Kroatien (Joël Stein)

2000

Auftritte und Festivals:
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Teilnahme an einem festlichen Weihnachtskonzert der Zagreber Philharmonie (Vokalensemble Brevis)

1998

Inszenierung:
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– Westküste von Bernard-Marie Koltès am Theater Gavela in Zagreb (Krzysztof Warlikowski)

Sport

2010

Trainerkarriere > Goldmedaillen:
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Europameisterschaft in Zagreb mit Kroatien (Ratko Rudić)
Karate:
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bis 10. Mai -44. Karate-Europameisterschaften in Zagreb, Kroatien.

2002

Tischtennis:
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Bei den Europameisterschaften im kroatischen Zagreb gewinnen im Team-Wettbewerb Schweden bei den Herren und Rumänien bei den Damen. Im Einzel sind Timo Boll aus Deutschland und Ni Xialin aus Luxemburg erfolgreich

1959

Länderkämpfe:
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in Zagreb, Jugoslawien gegen Polen, Mi, Punktsieger über Stevan Laskovic (Tadeusz Walasek)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2010

Künstlerische Erfolge > Wettbewerb:
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war er Gewinner seiner Alterskategorie beim Klavierwettbewerb Zlatko Grgoševi? in Zagreb und konnte sich auch als Gesamt- bzw. Absolutsieger auszeichnen. (Philipp Scheucher)

2010

Künstlerische Erfolge > Wettbewerb:
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war er Gewinner seiner Alterskategorie beim Klavierwettbewerb Zlatko Grgošević in Zagreb und konnte sich auch als Gesamt- bzw. Absolutsieger auszeichnen. (Philipp Scheucher)

2008

Erfolg/Ergebniss > Europameisterschaft:
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– 15. Rang - Zagreb (William Beier)

2008

Erfolg/Ergebniss > Paarlauf > Europameisterschaft:
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– 7. Rang – Zagreb (Florian Just)

2008

Erfolg/Ergebniss > Europameisterschaft:
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– 15. Rang - Zagreb (Christina Beier)

Geschichte

2010

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Anbindung an die CEE-Börsen Warschau, Zagreb und Budapest, Auszeichnung zum besten Onlinebroker Österreichs von Börse Online, Platz 3 in der Kategorie ETF-Broker bei der brokerwahl.de (Brokerjet)

Politik & Weltgeschehen

2011

Politik > Städtepartnerschaften:
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Kroatien? Zagreb, seit (Skopje)

2001

Politik > Partnerstädte:
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Kroatien? Zagreb (Kroatien), seit (Sarajevo)
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Zagreb, Kroatien, wird von Serbien bombardiert
Zweiter Weltkrieg:
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Die deutsche Wehrmacht marschiert in Zagreb ein.
Der Zerfall der Mittelmächte:
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Das kroatische Parlament in Zagreb beschließt die Aufhebung sämtlicher staatsrechtlicher Beziehungen zwischen Kroatien und der österreichisch-ungarischen Monarchie.

Tagesgeschehen

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Zagreb/Kroatien: Zwei Drittel der Abstimmenden stimmen bei einer Beteiligung von 43,5 % in einem Referendum für den Beitritt Kroatiens zur Europäischen Union.
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Zagreb/Kroatien: Drei Wochen nach dem Sieg der Kukuriku-Koalition bei den Parlamentswahlen wird Zoran Milanović zum Premierminister gewählt.
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Zagreb/Kroatien: Bei den Parlamentswahlen gewinnt die bisherige oppositionelle Kukuriku-Koalition mit 40,0 % der abgegebenen Wählerstimmen, während die Regierungspartei Demokratische Union 23,5 % erreicht.

"Zagreb" in den Nachrichten