Zeche Shamrock

Die Zeche Shamrock war das erste Steinkohle-Bergwerk in Herne. Die gleichnamige Bergwerksgesellschaft wurde am 21. März 1856 gegründet. Ihr Name ist abgeleitet vom irischen Nationalsymbol des Kleeblatts, engl. shamrock, da das Bergwerk von irischen und belgischen Kapitalgebern finanziert wurde und die Leitung der Gesellschaft unter irischer Führung von William Thomas Mulvany stand.

Am 24. August 1967 erfolgte der Durchschlag am Schacht 3/4/11 auf der 7. Sohle zur Zeche General Blumenthal. Die Anlagen gehörten fortan zur Zeche General Blumenthal unter dem Namen Schacht 11. Am 31. Oktober 1967 wurde die Zeche Shamrock stillgelegt. Auf ihrem Gelände entstand damals ein Betrieb der Chemischen Werke Hüls, heute ein Produktionsstandort der südafrikanischen Chemiefirma SASOL. An der Toreinfahrt des Werkes sind noch einige wenige Gebäude des ehemaligen Zechenbetriebs erhalten. Auf dem Gelände der ehemaligen Schächte 3/4/11 steht heute das Kraftwerk Shamrock.

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Wirtschaft

1856

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21. März: Irische und belgische Kapitalgeber ermöglichen die Gründung der SteinkohlenzecheShamrock in Herne.

Geschichte

1856

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wird die Zeche Shamrock als erste Zeche in Herne errichtet.

Ereignisse > Wirtschaft

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Irische und belgische Kapitalgeber ermöglichen die Gründung der Steinkohlenzeche Shamrock in Herne im nördlichen Ruhrgebiet. (21. März)

Ereignisse

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Nach 107 Jahre laufendem Betrieb zur Steinkohle-Förderung wird die Zeche Shamrock in Herne stillgelegt.

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