Zeichnung (Kunst)

Eine Zeichnung ist ein (Ab-)Bild, das ein Motiv (Sujet) in unterschiedlich stark vereinfachender Weise mit Linien und Strichen darstellt, was Zeichnungen von der Malerei unterscheidet, welche ein Motiv durch den flächenhaften Einsatz von Farben und Tonwerten darstellt.
Seit dem 19. Jahrhundert hat sich als Fachausdruck für alle nichtmalerischen zweidimensionalen Darstellungen der Ausdruck Grafik etabliert, der auch verdeutlicht, dass „zeichnen“ begriffsgeschichtlich mit „Zeichen“ verwandt ist. Zu den Grafiken zählen neben der Zeichnung auch Drucke, Mosaike und Sgraffito.

Nach der klassischen Auffassung betont eine Zeichnung im engeren Sinne die Umrisslinien eines Motivs. Diese Linien können mit Hilfe von weiteren Strichen (Schraffuren) ergänzt werden, um einen räumlichen Eindruck zu erzeugen. Die Darstellung ist dabei entweder monochrom oder verwendet vorgegebene Farben, die vor dem Auftragen nicht zusammengemischt werden. Heute kommen in der künstlerischen Zeichnung allerdings zahlreiche Mischtechniken zum Einsatz, durch die in der Praxis die akademische Grenze nicht immer eindeutig zu ziehen ist. Bereits die Pinselzeichnung setzt neben Linien und Strichen die Lavierung als Darstellungsmittel ein.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

Werk:
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Mappenwerk (Holzschnitt und Zeichnung) Animals - Tiere (Peter Fetthauer)

2001

Werk > Chroniken, Memoiren, Essays:
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As Meninas , Texte und Zeichnungen (Agustina Bessa-Luís)

1980

Werk:
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Das Geburtshaus (Kohlezeichnung) (Gabriele Meyer-Dennewitz)

1970

Werk:
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4 Federzeichnungen zu William Shakespeares König Richard II. (Rolf Kuhrt)

1960

Werk:
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Bremen – gesehen von Curt Wittenbecher, 8 Federzeichnungen

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2009

Kultur > Ehrung:
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(Zeichnung): Karin Dörre (Hilden) (Kreis Mettmann)

B

1872

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Böcklinstraße, 1919 benannt nach dem Schweizer Maler, Zeichner, Grafiker und Bildhauer Arnold Böcklin (1827–1901); er war einer der Hauptvertreter des Symbolismus, der mit der dominierenden akademischen Malerei und dem vorherrschenden Naturalismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brach. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen die fünf Varianten der Villa am Meer, das Selbstbildnis mit fiedelndem Tod und die fünf Varianten der Toteninsel (1880–1886). Die Straße, die zum Pratercottage zählt, hieß vorher 1876–1919 Valeriestraße nach Erzherzogin Marie Valerie, Tochter des Herrscherpaars Franz Joseph I. und Elisabeth (nach deren Familie die kreuzende Wittelsbachstraße benannt ist). In der Böcklinstraße? 1 befinden sich die denkmalgeschützten Bildhauerateliers der Akademie der bildenden Künste. (Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt)

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