Zen

Zen-Buddhismus oder Zen (chinesisch Chan, koreanisch Seon, vietnamesisch Thiền) [zɛn, auch t͜sɛn] ist eine in China ab etwa dem 5. Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung entstandene Strömung oder Linie des Mahayana-Buddhismus, die wesentlich vom Daoismus beeinflusst wurde. Der chinesische Begriff Chan (chinesisch , PinyinChán) stammt von dem SanskritwortDhyana (ध्यान), das als Chan’na (禪那, Chán’nà) ins Chinesische übertragen wurde. Dhyana bedeutet so viel wie „Zustand meditativer Versenkung“, was auf das grundlegende Charakteristikum dieser buddhistischen Strömung verweist, die daher auch als Meditations-Buddhismus bezeichnet wird.

Der Chan-Buddhismus verbreitete sich über Mönche in die Anrainer Chinas. Es entstanden eine koreanische (Seon, korean. 선) und eine vietnamesische (Thiền) Tradition.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Daehaeng Kunsunim stirbt in Anyang, Südkorea. Daehaeng Kunsunim war eine koreanische Seon-Meisterin. Sie wurde als eine der wenigen Frauen zu den bedeutendsten buddhistischen Meistern ihrer Zeit gezählt.
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Gestorben: John Crook (Zoologe) stirbt in Somerset, England. John Hurrell Crook war ein britischer Verhaltensforscher und Anfang der 1970er-Jahre ein Vordenker der Soziobiologie. Neben seinen zoologischen Studien betätigte er sich als Lehrer des Chan- bzw. Zen-Buddhismus.
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Gestorben: Peter Lengsfeld stirbt in Kirchzarten. Peter Lengsfeld war ein deutscher katholischer Theologe, Universitätsprofessor und Zen-Lehrer.
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Gestorben: Yanagida Seizan stirbt. Yanagida Seizan war einer der bedeutendsten japanischen Buddhologen des zwanzigsten Jahrhunderts. Er war führend bei der Erforschung des chinesischen Zen (Chan).

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