Zentralrat der Juden in Deutschland

Der Zentralrat der Juden in Deutschland (ZdJ) ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts die größte Dachorganisation der jüdischen Gemeinden und Landesverbände in Deutschland und deren politische Vertretung. Er wurde am 19. Juli 1950 in Frankfurt am Main gegründet und hat seit 1999 seinen Sitz in Berlin. Ihm gehören 23 Landesverbände mit 108 Gemeinden und etwa 100.500 Mitgliedern an. Präsident ist seit November 2014 der Würzburger Arzt Josef Schuster.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Paul Spiegel stirbt in Düsseldorf. Paul Spiegel war ein deutscher Journalist und Unternehmer. Paul Spiegel war seit 2000 bis zu seinem Tod Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Sein jüdischer Name war „Jitzhak Ben Chaim“ („Issak, Sohn des Chaim“).
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Gestorben: Kurt Neuwald stirbt in Gelsenkirchen. Kurt Neuwald war Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe und Gründungsmitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland. Neuwald wurde am 27. Januar 1942 von den Deutschen in das Ghetto Riga deportiert, durchlief verschiedene Konzentrationslager und wurde 1945 aus einem Außenlager des KZ Buchenwald befreit. Von 26 Familienangehörigen wurden 24 ermordet, darunter seine Ehefrau.
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Gestorben: Ignatz Bubis stirbt in Frankfurt am Main. Ignatz Bubis war ein deutscher Kaufmann, Politiker (FDP) und Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland.
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Gestorben: Norbert Wollheim stirbt in New York. Norbert Wollheim war Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, ehemaliges Direktoriums-Mitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland und Funktionär jüdischer Organisationen. Seine 1950 eingereichte Klage gegen die I.G. Farben auf Entschädigung für geleistete Zwangsarbeit war das erste Musterverfahren in der deutschen Nachkriegszeit, wenngleich nicht die erste Klage eines ehemaligen Zwangsarbeiters.
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Gestorben: Heinz Galinski stirbt in Berlin. Heinz Galinski war der erste und vierte Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland.

Berühmte Heerlener > Söhne und Töchter der Stadt

1959

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Ruud van Megen , Dramatiker, Librettist und Drehbuchautor (Heerlen)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1998

Ehrung:
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Josef-Neuberger-Medaille des Zentralrats der Juden in Deutschland (Michael Verhoeven)

1994

Preisträger:
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Ignatz Bubis, Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland (Erich-Kästner-Preis (Dresden))

1990

Ehrung:
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wurde Lichtenstein mit dem Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland ausgezeichnet. (Heiner Lichtenstein)

1958

Rezeption > Ehrung:
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Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland (Ernst Ludwig Ehrlich)

Foren

2000

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– VIII.: "...dann kreiste zurück die Jahrhundertuhr" (Wuppertal/Solingen), Schirmherr: Paul Spiegel, Präsident des Zentralrat der Juden in Deutschland (Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft)

1995

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– III.: "Das Abendland im Morgenland - das Morgenland im Abendland" (Wuppertal/Solingen), Schirmherren: Ezer Weizmann, Staatspräsident Israels, und Ignatz Bubis, Vorsitzender des Zentralrat der Juden in Deutschland (Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft)

Tagesgeschehen

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Jerusalem/Israel: Bundesaußenminister Guido Westerwelle besucht in Begleitung der Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, zum Auftakt seines Antrittsbesuchs die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und legt zum Gedenken an die sechs Millionen ermordeten Juden einen Kranz nieder und entzündet die Gedenkflamme.
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Die Debatte um Roland Koch und sein Wahlkampfthema Jugendkriminalität spitzt sich zu. Der Zentralrat der Juden hält dem Ministerpräsidenten von Hessen eine Nähe zu Themen der NPD vor. Der CDU-Mann fordert drastische Maßnahmen gegen "kriminelle junge Ausländer". Der Generalsekretär des Zentralrates Stephan J. Kramer sieht „erste Anzeichen, dass vor allem die NPD und andere rechtsextreme Gruppen die Debatte nutzen“.
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Frankfurt am Main/Deutschland: Im Zusammenhang einer bevorstehenden NPD-Demonstration in der Mainmetropole fordert SPD-Fraktionschef Peter Struck ein neues Überprüfungsverfahren gegenüber der Partei. Es könne nicht angehen, dass „der Steuerzahler über seine Steuern diese Verfassungsfeinde finanziert“. Analog dazu gibt Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, zu bedenken, dass die Politik das „Verbotsverfahren wiederaufnehmen“ müsse, alles andere sei ein „hasenfüßige“ Bestandsgarantie der Partei.
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Berlin: Der Zentralrat der Juden in Deutschland will Strafanzeige gegen den NPD-Landtagsabgeordneten Klaus-Jürgen Menzel von Sachsen erstatten, der Adolf Hitler als „großen Staatsmann“ verherrlicht hat. Paul Spiegel, Präsident des Zentralrates, zum „Tagesspiegel“: Solche Äußerungen „sind nach unserer Meinung Volksverhetzung .. wir erstatten Strafanzeige.“ Der NPD-Abgeordnete hatte am Donnerstag im ARD-Magazin „Kontraste“ gesagt, er halte „den Führer nach wie vor für einen großen Staatsmann, vielleicht einen der größten, den wir je gehabt haben“.
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Deutschland/Köln. Nach seinem Meinungsaustausch mit Bundespräsident Horst Köhler in der Villa Hammerschmidt in Bonn nahm das Oberhaupt der katholische Kirche an einem Festakt in der Kölner Synagoge zur Feier des abendlichen Sabbat-Beginns teil. Paul Spiegel, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, wertete den Besuch von Benedikt XVI. in der Synagoge als historisches Ereignis, wie Spiegel der Düsseldorfer Rheinischen Post mitteilte.

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