Zion

Zion (hebräisch ציון) hieß nach 2 Sam 5,7 EU ursprünglich eine Turmburg der Jebusiter an der südöstlichen Stadtgrenze des vorisraelitischen Stadtstaats Jerusalem. Seit deren Eroberung durch König David und dem Bau des ersten Jerusalemer Tempels unter Salomo wurde der Zion im Tanach zum Synonym für den Wohnsitz JHWHs, des Gottes der Israeliten (z. B. Jes 8,18 EU). Er rückte damit ins Zentrum der Hoffnungen des Judentums, die sich auf weltweite Anerkennung dieses Gottes und seiner Rechtsordnung richten. Diese Zionstheologie durchzieht die Prophetie im Tanach seit Jesaja und bestimmte auch die Endzeiterwartung des Urchristentums mit.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1972

Werk:
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Bayernglocke in der Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion, Jerusalem (Hans Wachter)

R

1865

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Robert-Hamerling-Gasse (Fünfhaus), 1890 benannt nach dem Gymnasiallehrer, Dichter und Schriftsteller Robert Hamerling (eigentlich Rupert Johann Hammerling, 1830–1889); er zählte zu seiner Zeit zu den meistgelesenen deutschsprachigen Autoren. Zu seinen Hauptwerken zählt das Epos Ahasverus in Rom , das ihn einem breiten Leserpublikum bekannt machte, und Der König von Sion (1869). Die Hamerlinggasse im 14. Bezirk Penzing ist auch nach ihm benannt, ebenso der Hamerlingplatz im 8. Bezirk Josefstadt, der Hamerlingweg im 11. Bezirk Simmering und der Hamerling-Hof und der Hamerlingpark in der Josefstadt. Die Schenkendorfgasse im 21. Bezirk Floridsdorf hieß 1900–1909 Hamerlinggasse und die Kloepferstraße im 22. Bezirk Donaustadt hieß 1901–1955 Hamerlingstraße. Die Gasse hieß ursprünglich Mittelgasse und dann bis 1890 Stadiongasse. (Liste der Straßennamen von Wien/Rudolfsheim-Fünfhaus)

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