Zoologie

Die Zoologie (altgriechischζῷον [zóon], „Tier“, „lebendes Wesen“ und λόγος [lógos], „Wort, Satz, Rede“, auch „Vernunft“ (lat. ratio): die Lehre von den formalen Regeln des gültigen Schließens.), im weitesten auch Tierkunde, ist die Disziplin der Biologie, deren Forschungsgegenstand die Tiere (Animalia), insbesondere die Vielzelligen Tiere (Metazoa) sind. Die Zoologie untersucht mit verschiedenen naturwissenschaftlichen Methoden Gestalt und Körperbau (Morphologie, Anatomie), Lebenstätigkeiten (Physiologie), Entwicklungs- und Stammesgeschichte (einschließlich Paläozoologie), Erbgeschehen (Genetik), Umweltbeziehungen (Ökologie), Verbreitung (Zoogeographie) sowie das Verhalten (Verhaltensbiologie) der Tiere und erstellt eine Systematik des Tierreiches. Die meisten Zoologen haben heute Biologie als Studienfach studiert. Aber auch Tierärzte, Forstwissenschaftler und Geographen arbeiten teilweise als Zoologen.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1861

Literatur:
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Der deutsche ZoologeAlbert Günther beschreibt mehrere Fischarten erstmals, darunter den Kreisdorn-Doktorfisch, den Mondscheinfadenfisch und mehrere Arten der Lippfische.

Wissenschaft & Technik

1875

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Der deutsche ZoologeOscar Hertwig beobachtet erstmals beim Seeigel die Befruchtung einer weiblichen Eizelle durch eine männliche Samenzelle.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Marlin Perkins, US-amerikanischer Zoologe und Fernsehpersönlichkeit, stirbt 81-jährig im US-Bundesstaat Missouri. Perkins wurde durch die Naturfilmreihe Im Reich der wilden Tiere bekannt.

Gliederung

787 n. Chr.

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8–11: Zoologie: Landtiere , Wassertiere (650), Vögel (794), Insekten und allgemeine Zoologie (2700) (Naturalis historia)

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