Eisenbahnunfall des Old 97 in Danville

Der Old 97 war ein Zug der Southern Railway, der auf der Strecke von Monroe im US-Bundesstaat Virginia nach Spencer in North Carolina verkehrte und am 27. September 1903 am Stillhouse Trestle in der Nähe von Danville verunglückte.

Die Southern Railway hatte einen Vertrag mit der U.S. Mail, der unter anderem eine Vertragsstrafe für Verspätungen vorsah. Der Zug hatte an diesem Tag von Washington kommend bereits eine Stunde Verspätung. Lokführer Joseph „Steve“ A. Broady erhielt deshalb in Monroe den strikten Befehl, den Zug pünktlich nach Spencer zu bringen. Ein eigentlich vorgesehener Zwischenstopp in Franklin Junction wurde gestrichen. Die Strecke nach Danville war unter anderem durch eine Reihe schwieriger Kurven gekennzeichnet, die auch als Langsamfahrstellen ausgewiesen waren. Beim Übergang von einer Kurve auf eine Brücke über den Cherrystone Creek sprang der Zug aus dem Gleis und stürzte in die Tiefe. Der Lokführer kannte die Strecke von früheren Fahrten mit Güterzügen und war sich nach überlieferten Aussagen gegenüber Kollegen auch der problematischen Brücke bewusst. Es war seine erste Fahrt mit einem leichten Postzug.

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