Zwölfte Isonzoschlacht

Die Zwölfte Isonzoschlacht oder auch Schlacht von Karfreit (dem heutigen Kobarid), italienisch Battaglia di Caporetto, ist die Bezeichnung der letzten Isonzoschlacht im Ersten Weltkrieg. Sie begann am 24. Oktober 1917 und endete als solche am 27. Oktober 1917 mit dem Erreichen des als Maximalziel festgesetzten Tagliamento. Häufig werden auch die anschließenden Kampfhandlungen bis zum Übergang in den Stellungskrieg am Piave mit zur Schlacht gerechnet. Die Schlacht war die erste große Bewegungsschlacht an der bisher im Stellungskrieg verharrenden Alpenfront und einer der größten militärischen Siege der Mittelmächte während des Krieges. Sie führte zu einer schweren Krise in der italienischen Militärführung und zur Entlassung des italienischen Oberbefehlshabers Cadorna. Eine Stabilisierung der Front konnte nur durch das Einschieben französischer und britischer Truppenteile gewährleistet werden - auch war der Abzug deutscher Truppen und die Überdehnung der Versorgungslinien mit ausschlaggebend.

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Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Erster Weltkrieg: Mit einer Offensive österreichisch-ungarischer und deutscher Truppen beginnt die Schlacht von Karfreit, die zwölfte und letzte der Isonzoschlachten.

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