Zwangsarbeitslager Ohrdruf

Das Zwangsarbeitslager Ohrdruf, auch „Ohrdruf-Nord“, wurde gegen Ende 1944 in Ohrdruf, etwa 13 Kilometer südlich von Gotha, als ein Außenlager des KZ Buchenwald eingerichtet.

Die Häftlinge wurden für den Bau umfangreicher unterirdischer Tunnel- und Bunkeranlagen eingesetzt. Im März 1945 hatte das Lager 11.700 Häftlinge. Die zur Tarnung grün angemalten Baracken waren mit zwei Reihen Stacheldraht eingezäunt.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Richard Köhler (SS-Mitglied) stirbt in Kriegsverbrechergefängnis Landsberg. Richard Köhler war ein deutscher SS-Unterscharführer und als Kommandoführer im Nebenlager Ohrdruf des KZ Buchenwald eingesetzt.
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Gestorben: Walter Lindenbaum stirbt im Zwangsarbeitslager Ohrdruf. Walter Lindenbaum war ein österreichischer Journalist und Autor jüdischen Glaubens. Als Sozialdemokrat und wegen seines schriftstellerischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus wurden er und seine Familie von den Nationalsozialisten verhaftet.
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Gestorben: Theodor Babilon stirbt im Außenlager Ohrdruf des KZ Buchenwald. Theodor Babilon war Geschäftsführer des Kölner Kolpinghauses.
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Geboren: Richard Köhler (SS-Mitglied) wird geboren. Richard Köhler war ein deutscher SS-Unterscharführer und als Kommandoführer im Nebenlager Ohrdruf des KZ Buchenwald eingesetzt.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1945

Folgen der Zwangsarbeit > Endphaseverbrechen:
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Inspektion eines Leichenberges im Lager Ohrdruf durch U.S. Generäle, 12. April (NS-Zwangsarbeit)

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