Zweiparteiensystem

Von einem Zweiparteiensystem oder einer Zweiparteiendemokratie spricht man dann, wenn sich in einem demokratischen Staat im Wesentlichen zwei Parteien als Regierungsparteien abwechseln. Ein solches wird durch eine relativ homogene Wählerschaft und Mehrheitswahlrecht stark begünstigt (eine vermutete Gesetzmäßigkeit, die nach ihrem Begründer als Duvergers Gesetz bezeichnet wird).

Ein großer Vorteil im Zweiparteiensystem ist die normalerweise sichere Parlamentsmehrheit der jeweiligen Regierungspartei. Dadurch ist die Regierung stabil, vorzeitige Neuwahlen sind selten notwendig. Nachteilig ist die Schwierigkeit, Minderheiteninteressen eine parlamentarische Vertretung zu verschaffen. Bricht eine der Parteien auf bzw. entsteht eine starke neue Partei, wird die Mehrheitsbildung fast zufällig, bis sich das System durch Untergang der neuen oder einer alten Partei wieder stabilisiert.

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