Zypern

Zypern (griechischΚύπροςKypros, türkischKıbrıs) ist eine Insel im östlichen Mittelmeer. Sie ist die drittgrößte Mittelmeerinsel nach Sizilien und Sardinien. Zypern gehört geographisch zu Asien, wird politisch und kulturell jedoch meist zu Europa gezählt. Auf 9251 km² leben gut 1,12 Millionen Menschen (2011).

Die Insel ist seit 1974 de facto geteilt. Der Süden wird von der Republik Zypern beherrscht, die völkerrechtlich weiterhin die ganze Insel umfasst (außer den britischen Militärbasen Akrotiri und Dekelia). Der Nordteil steht jedoch unter Kontrolle der Türkischen Republik Nordzypern, welche nur von der Türkei anerkannt wird, die dieses Gebiet 1974 militärisch besetzte, nachdem griechische Putschisten den Anschluss Zyperns an Griechenland durchsetzen wollten. Zwischen den beiden Gebieten liegt eine Pufferzone, die als „Grüne Linie“ („Green Line“/„πράσινη γραμμή“/„yeşil hat“) auch die Hauptstadt Nikosia teilt und von Friedenstruppen der Vereinten Nationen überwacht und verwaltet wird, der United Nations Peacekeeping Force in Cyprus (UNFICYP).

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Nikosia/Zypern: Finanzminister Michalis Sarris tritt im Rahmen der zyprischen Finanzkrise von seinem Amt zurück und wird vom Minister für Arbeit Harris Georgiades ersetzt. Im Gegenzug wird Zeta Emilianidou zur neuen Ministerin für Arbeit ernannt.
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Nikosia/Zypern: Nikos Anastasiades wird als Präsident der Republik Zypern vereidigt.
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Nikosia/Zypern: Der konservative Politiker Nikos Anastasiadis ist neuer Präsident der Republik Zypern.
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Zypern: Erster Wahlgang der Präsidentschaftswahl
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Brüssel/Europäische Union: Nach den Hilfspaketen für Griechenland gibt die Europäische Union ein Milliardenhilfspakt für Zypern frei.
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Nikosia/Zypern: Bei den Parlamentswahlen erlangt die DISY 34,27 % der Wählerstimmen, während die AKEL 32,67 % erreicht und die DIKO wird mit 15,77 % drittstärkste Kraft.
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Nikosia/Zypern. Die Wiedervereinigung der geteilten Mittelmeerinsel ist nach getrennten Volksabstimmungen im griechischen und im türkischen Teil gescheitert. Knapp 76 Prozent der griechischen Bevölkerung lehnten den Friedensplan der Vereinten Nationen (UN) ab. Die türkische Bevölkerung stimmte hingegen mit 65 Prozent der Stimmen für den UN-Plan. Dies bedeutet, dass nur der griechische Teil Zyperns am 1. Mai in die Europäische Union (EU) aufgenommen wird, weil ein wiedervereinigtes Zypern nur bei Zustimmung auf beiden Seiten der Demarkationslinie entstanden wäre. Das Ergebnis der Abstimmung wurde besonders bei Vertretern der EU scharf kritisiert und bedauert.
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Zypern: Rauf Denktaş, Präsident der türkischen Zyprioten, weist den UN-Plan zur Vereinigung der beiden zyprischen Landesteile zurück.

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